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Rezensionen zu
Im Luftschloss wohnt kein Märchenprinz

Christoph Dörr

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€ 6,99 [D] inkl. MwSt. | € 6,99 [A] | CHF 11,00* (* empf. VK-Preis)

Das Buch hat mir sehr gut gefallen es geht um die Meeresbiologin Anna die an der Ostseeküste forscht und lebt . Durch einen Todesfall muss sie zurück in ihre Heimat . Der Märchenwald der Familie steht in den roten Zahlen deshalb beschließt Anna vorübergehend in ihrer Heimat zubleiben und den Märchenwald zuretten . Ihre Freunde Julian,Walter,Kai und Nadine wollen ihr dabei helfen . Annas Bruder Florian ist geistig nicht ganz auf der Höhe er hängt sehr an dem Märchenwald und versucht so gut es geht zu helfen . Gemeinsam renovieren sie den Märchenwald und arbeiten an einem neuen Programm . Annas Tante ist eine Ziege die alles daran setzt das der Märchenwald nicht bestehen bleibt . Der Vater von Anna will den Märchenwald auch verkaufen . Gemeinsam versuchen die Freunde Schneewittchensgeheimnis herauszufinden Meine Meinung : Mir hat das Buch gut gefallen . Manchmal war es ein klein bisschen langweilig aber die Szenen an sich waren meist sehr romantisch und emotional Märchenwald als Setting war auch sehr schön . Mir hat der Zusammenhalt der Freunde und der Umgang unter den Geschwistern sehr gut gefallen . Eine meiner Lieblingsstelle war auf jedenfall als die beiden mit dem Vater im Stadion waren . Mein Lieblingscharakter war Florian er war so sympathisch und voller Lebensfreude so ein herzenscharakter . Das Cover ist auch ein Traum es passt zum Titel und ist einfach so toll Alles im allen ein gutes Buch

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Wer träumt nicht von einem eigenen Märchenwald vor der Haustür, in welcher man Schneewittchen, Dornröschen und Frau Holle treffen kann? Während wir Leser uns alle in eine solche Heimat träumen, hat Anna das Weite gesucht und ist als Meeresbiologin nach Warnemünde gegangen, bei welcher sie mit einer Kampagne auf die Umweltverschmutzung der Meere aufmerksam machen möchte. Sie liebt ihr Leben, so, wie es ist. Doch leider verstirbt in ihrer Heimat Auendorf bei Köln ihre Mutter und Anna fährt zur Beerdigung nach Hause, bei welcher sie schnell merkt, dass neben dem Märchenwald auch ihr Bruder und ihr Vater nicht ohne sie klarkommen würden. Schweren Herzens nimmt Anna sich ein Jahr Auszeit von ihrem Job und kehr in ihre Heimat zurück, wo sie alles selbst in die Hand nimmt. Der Märchenwald droht Bankrott zu gehen, doch so schnell gibt Anna nicht auf - mit ihren Freunden und Mitarbeitern setzt sie alles daran, den Märchenwald zu retten. Es ist eine wunderbare Geschichte mit viel Humor. Ich mag die Erzählweise des Autors sehr gern und es hat mir unwahrscheinlich viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Es ist mit sehr viel Witz geschrieben und die Protagonistin Anna ist definitiv nicht auf den Mund gefallen - sie sagt, was ihr in den Sinn kommt und das macht sie mir überaus sympatisch. Nur mit ihrer Tante Hilde wurde ich das ganze Buch über nicht warm - sie ist für mich doch eine falsche Schlange - aber warum, das müsst ihr selbst herausfinden ;) Sehr berührt hat mich die Beziehung zwischen Anna und ihrem Bruder Flori, welcher leider sehr einegschrängt in seinem Leben ist, aber dennoch das Beste daraus macht und auch so viel wie ihm möglich ist ausprobieren möchte. Man merkt, wie wichtig ihr Bruder Anna ist und dass sie alles für ihn tun würde, er kommt bei ihr an erster Stelle und eine solche Beziehung zwischen Geschwistern zu sehen, das hat mich immer schon gefreut. In erster Linie hatte mich das wunderschöne Cover angesprochen, in welches ich mich Hals über Kopf verliebt habe - ich meine, ist es nicht einfach traumhaft schön? Ich mag die Farbgestaltung und dieses leicht verträumte Bild sehr gern und es interessierte mich immer mehr, worum es geht. Der Klappentext hörte sich dann auch vielversprechend an und somit stand schnell fest - dieses Buch musst du lesen. Hauptaugenmerk der Geschichte lag auf der Rettung des Märchenwaldes, wo Anna schnell die Geschäftsführung übernahm und sich ins Zeug legte, um das Erbe ihres Märchenopas zu retten. Man bekam das Gefühl, dass es Anna von Tag zu Tag wichtiger wurde, sich um Ihre Märchen zu kümmern und sie vergaß beinahe völlig, dass sie eigentlich ganz woanders ihr Leben aufgebaut hat. Bei dem Klappentext dachte ich, dass es eine tolle Liebesgeschichte geben wird - aber die blieb leider fast gänzlich aus. Es gab zwar etwas wie ein Techtelmechtel, was dann irgendwie zu einer Beziehung und der scheinbar großen Liebe geführt hat, aber diese wirkte auf mich irgendwie zu erzwungen. Ich hab Anna und Balduin die "Liebe" nicht recht abgekauft, vor allem, wenn man bedenkt, dass sie keine 20 sondern in den 40ern sind - aber da sich diese Geschichte eher am Rande abspielte, konnte ich damit leben. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, von Anfang bis Ende. Ich musste viel schmunzeln und es war eine angenehm leichte Lektüre für zwischendurch, welche ich gut empfehlen kann zu lesen.

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Das Buch konnte mich gut unterhalten. Die Geschichte lässt scih flüssig und leicht lesen. Man ist direkt im Geschehen drin. An der ein oder anderen Stelle spürt man den Humor der Handlung. Die Protagonistin war mir von Anfang an sympathisch. Es gibt nicht viele Menschen, die plötzlich alles für die eigene Familie aufgeben. Auch die Orte waren schön beschrieben. Gut gefallen hat mir, der Perspektivwechsel, da alles von einem Autor geschrieben wurde. Gerne empfehle ich das Buch weiter. Es ist immer wieder interessant ‚Liebesromane‘ aus der Sicht von Autoren zu lesen.

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Anna Herzig ist 40 Jahre alt, ledig und arbeitet als Meeresbiologin. Dabei macht sie unter anderem auf aktuelle Themen wie Plastikmüll im Ozean, Seesternsterben und Überfischung aufmerksam. Grade ergibt sich ihr die Möglichkeit die Karriereleiter weiter zu erklimmen, da erfährt sie vom plötzlichen Tod ihrer Mutter. Als sie zur Beerdigung in die Heimat zurückkehrt wird schnell klar, dass ohne die Frau im Hause nichts mehr läuft. Der Vater hat den Lebensmut verloren, der geistig benachteiligte Bruder braucht seit jeher besondere Aufmerksamkeit und auch der familiäre Märchenwald steht kurz vor der Schließung. Anna entscheidet sich für ein Sabbatjahr, um Vater und Bruder zu unterstützen und den Märchenwald zu retten. Dabei kommt sie nicht nur der Familie wieder näher, sondern auch alten und neuen Freunden. Sämtliche Charaktere habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Hervorzuheben sind dabei aber vor allem ihr Bruder und ihr Vater. Beide sind absolut liebenswürdig und irgendwie goldig, letzterer wird langsam etwas sonderbar und ein wenig kauzig. Es ist toll wie sämtliche Mitarbeiter sich Aktionen oder Ideen einfallen lassen, um den Betrieb wieder aufleben zu lassen und für Besucher attraktiv zu machen. Ich liebe das Setting rund um den Märchenwald. Es strahlt so eine besondere, mysteriöse, zauberhafte und geheimnisvolle Atmosphäre aus. Auch wenn er teilweise etwas runtergekommen ist, erstrahlt er doch nach und nach in neuem Glanz und übt eine gewisse Faszination auf mich aus. Die Geschichte besticht außerdem mit Situationskomik und einer Brise schwarzem Humor. Auch hier sind Szenen mit dem Vater wieder ganz weit vorne mit dabei. Natürlich darf scheinbar auch eine Liebesgeschichte nicht fehlen. Für mich hätte sie aber nicht dabei sein müssen. Sie wirkte relativ lieblos und hat bei mir keine romantischen Gefühle auslösen können, sondern eher Unverständnis. Das Ende ist ein bisschen kurios und doch eher rosarot, dennoch aber schön und passend zum Thema Märchen und Sagen. "Im Luftschloss wohnt kein Märchenprinz" lässt sich locker und leicht lesen und ist ein wirklich nettes und unterhaltsames Buch für zwischendurch.

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Anna ist Meeresbiologin und nimmt gerade an einer Aktion für saubere Weltmeere teil, als sie ein trauriger Anruf mitten aus der Aktion reißt. Ihre Mutter ist plötzlich verstorben und das wirbelt Annas Leben komplett durcheinander. Ab sofort heißt es nämlich Märchen statt Meer, denn Zuhause führt die Familie einen Märchenwald, der schon recht angestaubt und in die Jahre gekommen ist. Anna hat nur wenige Monate Zeit, um dem maroden Familienunternehmen wieder auf die Beine zu helfen und ahnt nicht, dass Schneewittchen eine Überraschung für sie parat hält.... Christoph Dörr hat mit "Im Luftschloss wohnt kein Märchenprinz" eine Mischung aus modernem Märchen, Familiengeschichte und Liebesroman geschrieben. Schon nach den ersten Sätzen ist man mittendrin im Geschehen und spürt den feinen Humor, den der Autor hier wirklich toll zur Geltung bringt. Dabei gibt es so viel Abwechslung zwischen brüllend komischen Szenen und scharfen Zungen, kleinen Lachern und Schmunzlern, dass es dem Leser leicht fällt der Geschichte zu folgen. Anna steht am Scheideweg und der Autor bringt dem Leser ihre Gedanken - & Gefühlswelt sehr nah, lässt mich quasi in Annas Haut schlüpfen und so mit ihr die Rettung des Märchenwaldes planen und durchführen. Schräge Aktionen, die auch mal nach hinten losgehen, sind ebenso an der Tagesordnung wie Kopfzerbrechen und wilde Rechnerei über die Finanzen. Die Geschichte lebt durch die wirklich toll ausgedachten Figuren, allen voran Flori, der wirklich etwas ganz Besonderes ist. Ich habe ihn sofort in mein Herz geschlossen, aber lest selbst, warum :-) Einziges Manko an der Erzählung ist Tante Hilde - die Frau walzt wie eine Dampfmaschine durchs Geschehen und hat so viel Feingefühl wie ein Amboss. Ihre Auftritte sind nervig und nehmen dem Buch ein wenig die Fröhlichkeit, die trotz der kleinen und großen Probleme , die Anna und Co bewältigen müssen, niemals zu schwinden scheint. Das Happy -End ist märchenhaft schön und erinnert mich an den Song de Münchener Freiheit " Solang man Träume noch leben kann". Christoph Dörr hat in meinen Augen diesen Songtext perfekt in einem leichten, lockeren Unterhaltungsroman umgesetzt und lässt eine Leser träumen.

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