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Rezensionen zu
Veranda zum Meer

Debbie Johnson

Comfort Food Café-Reihe (4)

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€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 9,99 [A] | CHF 13,00* (* empf. VK-Preis)

Meine Zusammenfassung: Willow lebt mit ihrer Mutter Lynnie schon eine Weile allein. Ihre älteren Geschwister, Van, Auburn und Angel, sind über die Lande verstreut. Wo genau, vermag sie gar nicht zu sagen. Das macht ihr aber nichts aus. Sie war schon immer das Nesthäkchen und hat ihr trautes Heim nie verlassen. Was vermutlich auch daran liegt, dass ihre Mutter an Alzheimer leidet. Die Diagnose liegt noch nicht allzu lange zurück, daher befindet sie sich noch im Anfangsstadium, aber auch das ist nicht immer leicht. Lynnie vergisst gerne mal, wer sie überhaupt ist. Doch ihre Tagebücher helfen ihr dabei, sich immer wieder zu erinnern. Eine positive Form der Therapie. Auch Willow hat sich angewöhnt, solche Tagebücher zu schreiben, sollte sie selbst einmal an dieser Krankheit leiden, aber auch, um sich an die schönen Dinge im Leben zu erinnern, denn sie liebt ihr Leben. Zusätzlich zu ihrer Arbeit im Café, bietet sie noch ihren eigenen Reinigungsservice an. Doch als ihr nächster Auftrag sie nach Briarwood, The House on the Hill, führt, ist sie etwas nervös. Das letzte Mal, als sie diesen Ort betreten hat, haben ihr ihre Geschwister eingeredet, dass es dort spukt. In einem Zimmer ganz besonders. Damals war es für sie ein Riesenschreck, als sie das Zimmer betrat, diesen Jungen dort sah und schreiend weglief. Sie vermochte gar nicht daran denken, was es in diesem Jungen ausgelöst hat. Gemeinsam mit ihrer Hündin Bella Swan wagt sie sich jedoch auch nach so vielen Jahren in dieses uralte Haus. Womit sie jedoch nicht gerechnet hat ist, dass plötzlich Edward Cullen vor ihr steht. Naja, nun ist es nicht wirklich Edward Cullen, er sah nur einen kurzen Moment so aus, tatsächlich handelt es sich hier um Tom. Tom, den Jungen von vor so vielen Jahren, den sie mit ihrem Schrei wahrscheinlich genauso zu Tode erschreckt hat, wie er sie. Zwischen den beiden entwickelt sich in kürzester Zeit eine intensive Freundschaft. Der schüchterne Tom erweist sich als ziemlich kluger Kopf, doch als eher menschenscheu. Willow hilft ihm dabei, sich in die Gemeinschaft einzufügen und sich an die Leute zu gewöhnen. Dabei entwickelt sich jedoch auch mehr zwischen den beiden. Doch das geht nicht, denn sie muss sich um ihre Mutter kümmern, für Männer hat sie keine Zeit. Und der Beweis dafür folgt schnell, als ihre Mutter plötzlich spurlos verschwindet … Meine Meinung: Niedlich. Ich habe mich etwas schwer damit getan, dieses Buch zu lesen. Was aber nicht am Buch selbst lag, sondern an meiner Leseflaute. Ich hatte leider nicht so die Lust zu lesen, weswegen ich mich circa zwei Wochen mit diesem Buch beschäftigt habe. Mit 430 Seiten ist leider auch nicht das dünnste, sodass ich leider ziemlich lange gebraucht habe. Nichtsdestotrotz fand ich das Buch ganz nett. Die Geschichte um die etwas verrückte WIllow mit ihren rosa Haaren und ihrer an Alzheimer erkrankten Mutter, die in ihrer Vergangenheit stecken geblieben ist, war ziemlich amüsant zu lesen. Zum Glück hat mir das Buch nicht viel abverlangt. Ich konnte das Geschehen weiterhin verfolgen, obwohl ich mehrere Tage nicht ins Buch geschaut hatte. Natürlich hatte alles seine Vorhersehbarkeit, aber dennoch habe ich mich von der Geschichte berieseln lassen. Sie war angenehm und entspannt und auch die Protagonisten haben mir gut gefallen. Ich könnte diesmal nicht behaupten, dass mich jemand extrem genervt hat. Die Beziehung zwischen WIllow und Tom fand ich wirklich prickelnd. Das war mal etwas anderes, als immer diese Macho Männer und ihre Barbie Puppen. Zwei freakige Nerds, die sich ineinander verlieben und dessen Hunde sogar perfekt zusammen passen, ist mal was Neues und angenehmes. Veranda zum Meer ist zwar kein Buch, das ich ein zweites Mal lesen würde, aber ich freue mich, diese Geschichte ein einziges Mal gelesen zu haben. Sie war herzerwärmend und lustig, manchmal albern und hin und wieder auch spannend. Irgendwie goldig. Mein Fazit: Manchmal ist Vertrauen die Lösung. 4 von 5 Sternen.

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[Werbung] Heute stelle ich das Buch „Veranda zum Meer“ vom Heyne Verlag vor. Autor/in: Debbie Johnson Originaltitel: Sunshine at the Comfort Food Café Originalverlag: HarperCollins Übersetzer/in: Irene Eisenhut Verlag: Heyne Verlag Preis: 9,99€ Taschenbuch Seitenzahl: 432 ISBN: 978-3-453-42320-6 Erscheinungsdatum: 08. April 2019 Inhaltsangabe »Genauso heimelig wie gebuttertes Teegebäck« Sunday Times Ich heiße Willow Longville. Ich lebe in einem Dorf namens Budbury an der unwerfenden Küste Dorsets, zusammen mit meiner Mutter Lynnie, die manchmal vergisst, wer ich bin. Ich arbeite als Kellnerin im Comfort Food Café, was tatsächlich so viel mehr als nur ein Café ist … es ist mein Zuhause. Das baufällige Café mit Blick auf den Strand und seiner warmherzigen Gemeinde hat für Willow täglich Freundschaft im Angebot und immer ein herzliches Willkommen auf der Karte. Als aber ein gut aussehender Fremder mit einer Sommerbrise hereingeweht wird, wird Willow bald klar, dass sich ihr stilles Landleben für immer ändern wird ... Meine Meinung Eine interessante und nette Geschichte voller Spannung und Liebe! Besonders für alle leidenschaftliche Koch- und Backfans zu empfehlen. An diesem Buch finde ich toll, dass auch das Thema Alzheimer angesprochen wird. Dies ist eine Krankheit, die so gut wie jeden einmal betreffen wird. Da dies für alle Familienangehörige alles andere als einfach zu bewältigen ist, empfehle ich jedem das Buch. Es hilft unglaublich im Umgang mit dem Thema Alzheimer, da uns durch die Geschichte die Krankheit näher gebracht wird.Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet und die kräftigen Farben fallen sofort auf. Die Muscheln und Boote auf hellblauen Hintergrund passen gut zum Inhalt. Einfach herrlich! Eine tolle Geschichte für den Sommer, welche einem Meer- und Urlaubsfeeling bringt. Der Sprachstil ist gut und dadurch ist das Buch angenehm zum Lesen. Die Handlung ist leicht verständlich und nachvollziehbar. Insgesamt gebe ich dem Buch 5 von 5 Sternen und bedanke mich beim Heyne Verlag ganz herzlich für das kostenlose Rezensionsexemplar!

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An alle, die manchmal Bücher aufgrund des Titels kaufen: bitte lasst euch hier nicht ins Bockshorn jagen! Denn die titelgebende Veranda zum Meer werdet ihr hier vergeblich suchen. Auch ich fand den Titel toll und idyllisch und einfach schön – und war dann enttäuscht, dass er so gar nichts mit dem Inhalt des Buches zu tun hat. Aus verkaufsstrategischen Gründen kann ich nachvollziehen, dass ein wohlklingender Titel gefunden werden musste. Aber es hätte sicherlich passendere Varianten gegeben als diese. Doch nun zum Buch bzw. zur Story: In diesem schon 4. Band rund um das Comfort Food Café geht es diesmal um die Mittzwanzigerin Willow, die im Café arbeitet und die ihr Leben ansonsten seit einigen Jahren fast komplett ihrer Mutter widmet – und sich selbst dabei fast verliert. Denn Lynnie Longville hat Alzheimer und braucht mittlerweile ständige Betreuung. Ein Kraftakt für Willow, die sich als einziges daheimgebliebenes von 4 Kindern alleingelassen sieht mit der Situation. Ihre Geschwister sind in alle Welt verstreut und Willow hat nie ernsthaft versucht sie zu finden und um Hilfe zu bitten – zumal sie zu ihnen nicht das beste Verhältnis hat. Die Suche nach den Angehörigen nimmt ihr der neu zugezogene Tom ab, der als Außenstehender sehr schnell mitbekommt, wie überfordert Willow ist und der ihr einen Gefallen tun will. Schnell macht er die Geschwister ausfindig und schon nehmen plötzlich Veränderungen ihren Lauf, die Willow Angst machen – obwohl sie ihr doch einen Lichtblick bescheren sollten. In einem sehr großen Teil der Geschichte geht es um den Umgang mit Alzheimer-Patienten, aber auch um die Hilflosigkeit, die man als Pflegender oftmals empfindet. Ein Zitat von Willow aus dem Buch macht das besonders deutlich: „Das Traurige ist, dass ich meine Mom noch immer vermisse – gelegentlich selbst dann, wenn wir beide im selben Zimmer sind“ (S. 169). Willow war für mich eine Figur, der ich etwas zwiespältig gegenüber stand. Einerseits habe ich ihre Tatkraft und ihre Geduld bewundert, mit der sie so ausdauernd für ihre Mutter gesorgt hat, obwohl sie sich selbst dabei vernachlässigen musste. Andererseits hat Willow – besonders am Anfang des Buches – einen für mich etwas eigenwilligen Humor, mit dem ich nicht recht warm geworden bin. Vielleicht ist das der generelle Schreibstil der Autorin, aber durch die Ich-Erzählerin klingt es immer so, als kämen die Witze direkt von Willow. Aus meiner Sicht wurden zum Teil an unpassenden (sehr ernsten) Stellen Sachen mit gewollt witzigen Kommentaren ins Lächerliche gezogen – mir kam es unpassend vor, aber vielleicht empfinden das andere Leser anders. Die Autorin hat sich hier an ein vielschichtiges Thema gewagt, das schwer in einem Unterhaltungsroman umsetzbar ist. Gelungen ist es ihr aus meiner Sicht nicht ganz. Der für mich unpassende Titel gab den Ausschlag, das Buch „nur“ mit 3 Sternen zu bewerten, obwohl es grundsätzlich lesenswert ist.

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Das Cover finde ich wirklich schön gewählt. Man verbindet es gleich mit dem Meer. Das Buch ist Teil einer Reihe. Allerdings muss man die Vorgängerbände nicht gelesen haben um in diesem Buch der Geschichte folgen zu können. Der Schreibstil hat mir sofort gefallen. Willow ist eine außergewöhnliche Person und das konnte man sofort merken. Außerdem ist einem sofort klar, wie sehr Willow ihr Leben mag. Die Geschichte gewinnt durch Willow eine tolle Person als Hauptcharakter. Gerade den Umgang mit Alzheimer finde ich sehr gut beschrieben. Ich habe selber diese Erfahrung mit einem nahen Angehörigen machen müssen und kann deswegen Willow sehr gut verstehen. Auch ihre Zweifel und Fragen verstehe ich. Die Autorin schafft es so dem Leser diese Krankheit vorsichtig näher zu bringen und lässt die Krankheit aber nicht das ganze Buch einnehmen. Gesehen habe ich das Buch zuerst als Sommerroman. Durch die Einbringung des Themas Alzheimer wird das Buch aber tiefgründiger und bringt den Leser auch zum nachdenken und reflektieren. Ich vergebe 4 Sterne.

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Bereits zum vierten Mal sind wir zu Gast in dem kleinen Dorf Budbury in Dorset und dem dortigen Comfort Food Café. In diesem Teil steht Willow im Mittelpunkt, die wir schon aus den früheren Teilen kennen, da sie im Café als Kellnerin arbeitet. Willows Mutter Lynnie ist an Alzheimer erkrankt und Willow kümmert sich liebevoll um sie. Sie hat sich als Wiedererkennungsmerkmal für ihre Mutter die Haare pink gefärbt, arbeitet neben ihrem Job im Café noch selbständig mit einem eigenen Reinigungsdienst. So sorgt sie für Einkünfte, die sie für die Betreuung ihrer Mutter und das gemeinsame Leben braucht. Unterstützung erhält sie ab und zu auch aus dem Freundeskreis im Dorf. Dennoch bleibt für ein eigenes Privatleben kaum Zeit. Die Geschichte beginnt mit einem Prolog, der ein Ereignis aus dem Jahr 2000 schildert, als Willow 8 Jahre alt war. Ihre Mutter arbeitete in dem Kinderheim Briarwood und Willow war mit ihren Geschwistern Auburn und Angel zum Spielen im Haus. Dabei traf Willow auf einen kleinen Jungen, der verschüchtert allein in einem Zimmer saß. Jetzt, viele Jahre später, hat Willow den Auftrag, das inzwischen verlassene Haus zu reinigen, da es verkauft wurde. Dort trifft sie auf den neuen Eigentümer Tom und es stellt sich heraus, dass er der kleine Junge von damals ist. Die beiden werden schnell Freunde und irgendwann spürt man, dass es sehr knistert zwischen den beiden. Das war vielleicht zu erwarten, bei einer Geschichte dieser Art, aber nicht, wie es dann weiter geht. Sehr gefühlvoll erzählt Debbie Johnson Willows Geschichte aus deren Perspektive. Das lässt den Leser intensiv an Willows Gefühlen und Gedanken teilhaben. Schnell habe ich ihre innere Zerrissenheit gespürt, denn sie hat ihr Leben komplett an der Betreuung ihrer Mutter ausgerichtet. Aber auch sie hat Sehnsüchte und Wünsche, die sie immer zurückstellt. Willows Geschwister haben schon lange nichts mehr von sich hören lassen und sich bisher nicht um die kranke Mutter gekümmert. Es muss sich einfach etwas ändern in Willows Leben, das denken auch ihre Freunde im Dorf. Mir hat es sehr gut gefallen, wie einfühlsam die Autorin das ernste Thema Alzheimer Erkrankung in dieser Geschichte behandelt und verarbeitet. Sie zeigt viele der Probleme und Nöte auf, die Angehörige bei der Betreuung haben, sowohl psychisch als auch physisch. Dabei zeigt sie aber auch, dass Willow trotz allem ihren Humor nicht verloren hat. Es gibt viele sehr amüsante Dialoge und Situationen und auch die Romantik kommt nicht zu kurz. Aber die Liebesgeschichte gestaltet sich unerwartet schwierig, denn Willow steht sich immer selbst im Weg. Und natürlich sind da auch noch Willows Freunde aus dem Ort und dem Café. Ich fand es sehr schön, die schon bekannten Figuren aus den früheren Teilen der Reihe wieder zu erleben und in kleinen Nebenhandlungen zu erfahren, wie es mit ihnen weiter geht. Eine schöne Rolle spielt auch die 92-jährige Edie, die mit ihrem Elan und ihrer Lebensweisheit immer noch für alle eine besondere Freundin ist. Insgesamt zieht sich das Thema Freundschaft und Zusammenhalt wie ein roter Faden durch die gesamte Reihe. Der vierte Teil der Reihe um das Comfort Food Café hat zwar ein ernstes Grundthema ist aber dennoch sehr unterhaltsam und auch berührend. Durch den lockeren und lebendigen Schreibstil und die besondere Hauptprotagonistin Willow, deren Gedanken oft mit viel Wortwitz dargestellt werden, hat die Geschichte eine ganz besondere Atmosphäre und Stimmung, die mich begeistert hat! Fazit: 5 von 5 Sternen

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Das Buch beginnt mit einem Rückblick auf das Jahr 2000 und der Leser erfährt, dass Willow noch Geschwister hat. Genau in diesem Jahr hat sie nunmehr ein Erlebnis, welches sich in ihr Gedächtnis eingeprägt hat. Heute ist Willow sechundzwanzig Jahre, hat einen eigenen Reinigungsdienst und eine Hündin, Bella Swan. Nebenbei hilft sie auch noch als Bedienung im Comfort Food Café.. Ihr neuer Auftrag führt sie zu The House on the Hill. Das ist der Ort, wo sie als Achtjährige dieses besagte angsteinflößende Erlebnis hatte. Dort macht sie die Bekanntschaft mit dem Käufer des Hauses und Bella Swan freundet sich sogleich mit Rick Grimes an, dem Hund des Besitzers. Die beiden sind unzertrennlich. Tom Mulligan heißt der neue Eigentümer und bald wird klar, er ist der Junge von damals aus dem Haus. Er ist ein Universalgenie, hat durch Erfindungen viel Geld gemacht und nunmehr dieses Haus gekauft. Hieraus soll eine High School für Erfinder werden. Tom lebt sehr zurückgezogen in London, ist menschenscheu. Willow und er führen ein aufschlussreiches Gespräch. Bis hierhin liest sich die Handlung gut, dann allerdings flacht die Story ab, leider. Wie gesagt, als ich mit dem Lesen begonnen hatte, dachte ich, das mir die Geschichte gefallen wird. Doch dann zog es sich mehr denn je in die Länge. Mir kam es so vor, als ob ich auf einer Stelle stehen bleiben würde und nur ab und an der Kreis sich dreht. Das hat meine Lesefreude doch ein wenig gemindert. Zum Verständnis der weiteren Handlung sei gesagt, dass die Geschwister von Willow alle weit weg wohnen. Für Willow lag es nah, sie kümmert sie um Lynne. Doch nur gut, dass Familie dann doch da ist, wenn man sie braucht. Die Darstellung der Charaktere haben mir gefallen. Willow näher kennenzulernen, das hat die Autorin durch den Blick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt geschafft. Auf den ersten Blick hat der Roman den Anschein einer leichten Lektüre. Die Handlung fand ich so in Ordnung, denn es gibt auch noch die Prise Romantik neben dem Thema der Alzheimer-Erkrankung. Das Setting war wieder einmal top. Ich liebe diese Gegend, auch wenn sie mir persönlich nicht bekannt ist. Wieder sind auch die Nebencharaktere wie immer recht interessant und authentisch herübergebracht. Für Willow und Tom - ein Ende über den Anfang hinaus, oder ist es ein Anfang und kein Ende. Protagonisten, die ihre Prioritäten und Liebe neu ordnen.

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Die Handlung: Der Leser begleitet Willow, eine fleißige Frau mit starkem Charakter, in ihrem Alltag. Neben der Arbeit in einem Café leitet sie ihr eigenes Reinigungsunternehmen und kümmert sich sehr liebevoll um ihre an Alzheimer erkrankte Mutter. Ihr Leben nimmt eine Kehrtwende an, als sie Tom durch ihre Arbeit kennenlernt und sich mit ihm anfreundet. Besonders am Schreibstil der Autorin ist, dass sie den Leser ständig an den Gedanken von Willow teilhaben lässt. Die Geschehnisse erzählt Debbie Johnson aus der Sicht von Willow, die oft auch plötzlich von einem ihrer spontanen Gedanken unterbrochen wird. Ob das etwas für einen ist, muss jeder für sich entscheiden. Ich persönlich war anfangs etwas genervt, da Willow teilweise sehr ins Kindliche abrutscht. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase fand ich ihre fröhliche Art jedoch sehr erfrischend und konnte öfters auch mit ihr lachen. Etwas schade fand ich, dass die Geschichte kaum vorankam. Einen Wendepunkt gab es nicht und auch sonst dauert es eine Weile, bis etwas „besonderes“ passiert. Der Hauptteil des Buches beschäftigt sich mit dem Alltag von Willow, ohne, dass etwas spannendes passiert. Einerseits ist das teilweise auch langatmig zu lesen, aber anderseits war ich überrascht, welche Alltäglichkeit dadurch entsteht. Durch diese langsame Entwicklung entsteht eine Realität, die dem Roman tatsächlich guttut. Ich gebe aber zu: Wäre Willows Charakter nicht so unterhaltsam gewesen, dann hätte sich das Buch vermutlich sehr in die Länge gezogen. Ansonsten hatte ich beim Lesen sehr viel Spaß, die Gedanken und den Alltag von Willow kennenzulernen. Sie besitzt einen durch und durch ungewöhnlichen und interessanten Charakter! Mein Fazit: Dieser Roman schafft es gekonnt, negatives in positives zu verwandeln und mir so ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Anmerkung: Dies ist der vierte Band einer bisher vierteiligen Buchreihe, die unabhängig voneinander gelesen werden kann.

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Meine Meinung: Endlich ist der vierte Teil der Reihe um das so charmante und gemütliche Comfort Food Café erschienen und ich konnte es kaum mehr erwarten, Willow Longville, die sich rührend um ihre demente Mutter kümmert, in der Hauptrolle zu erleben. Es wird Frühling in Budbury und für mich war es eine Rückkehr in eine buchige Heimat. Was Debbie Johnson mit ihrer berührenden Reihe um dieses kleine Café am Ende der Welt geschaffen hat, ist eine einzigartige kleine Welt, in der Freundschaft, Mitgefühl, Kuchen und Kaffee zum täglichen Leben dazugehören und in der Schicksale, ganz grosse Gefühle und viele traurige, überraschende, überwältigende und zärtliche Momente aufeinanderprallen. Am liebsten würde ich regelmässig eine Tasse Kaffee mit den Bewohnern von Budbury trinken, ihren Geschichten lauschen und mit ihnen Geburtstage und Hochzeiten feiern. Die Mischung aus Wohlfühlbuch und den teilweise äusserst tragischen Einzelschicksalen hat es in sich. Bei mir sind auch beim Lesen dieses vierten Teils der Reihe ein paar Tränen gekullert und ich konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Schreibstil und Handlung: Willow, diese bunte, mutige und so einfühlsame junge Frau, scheint in ihrem eigenen Leben nur die Nebenrolle zu spielen und tut dies voller Liebe zu ihrer Mutter, aber auch mit einer grossen Portion Selbstzweifel und Selbstmitleid. Vor lauter Aufopferung und Sturheit vergisst Willow nämlich zuweilen, dass sie nicht alles alleine schaffen muss, sondern auch die Hilfe ihrer Freunde in Budbury in Anspruch nehmen darf. Als ein Mensch aus ihrer Vergangenheit überraschend in Willows Leben tritt, sieht sie sich mit Gedanken und Gefühlen konfrontiert, die keinen Platz in ihrem Alltag zu haben scheinen und muss sich ganz neu orientieren und dabei aufpassen, dass auch ihre Mutter nicht die Orientierung verliert. Obwohl mir in diesem Band ein paar orthografische Schnitzer aufgefallen sind, hat dies meinem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Sprachlich schafft es Debbie Johnson nämlich erneut, eine ausgewogene Mischung aus Tiefgang, Romantik, Wohlfühlmomenten, Tragik und Humor zu kreieren. Sie beschreibt ihre Figuren dabei sehr liebevoll, verpasst ihnen allen eine spannende Hintergrundgeschichte und sorgt dabei für eine sehr positive Grundstimmung mit ein wenig Drama, was mir persönlich sehr gut gefällt. Meine Empfehlung: Von mir gibt es auch für diesen Band der Reihe eine klare Leseempfehlung und wer auf der Suche nach einer Reihe ist, mit der man sich rundum wohlfühlen kann, die aber dennoch viel Tiefgang hat, ist mit der Reihe um das Comfort Food Café sehr gut beraten.

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