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Karl Valentin

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Karl Valentin, eigentlich Valentin Fey, wurde 1882 in München geboren. Erstes, mit Möbel- und Sargschreinerei verdientes Geld gab er für erfolglose Tourneen seines selbstgebastelten Orchestrions aus. 1907 gelang ihm mit einem Stegreifsolo der Durchbruch. Ab 1911 wurde Liesl Karlstadt seine unerlässliche Partnerin. Es folgten gemeinsame Auftritte in Berlin, Zürich, Wien bis zum Verbot durch die Nazis. Nach 1945 konnte Karl Valentin nie mehr an seine früheren Erfolge anknüpfen. Er starb am Rosenmontag 1948. Bertolt Brecht hielt ihn für einen "durchaus komplizierten, blutigen Witz". Kurt Tucholsky bewunderte "seinen Höllentanz der Vernunft um beide Pole des Irrsinns". Inzwischen ist Karl Valentin auch von der Literaturwissenschaft als einer der bedeutendsten Vertreter der literarischen Moderne anerkannt. Seine vertrackten Irrläufe werden heute in einem Atemzug mit dem absurden Theater Becketts und Ionescos genannt.

Das neueste Hörbuch von Karl Valentin

Ich bin so knallvergnügt erwacht

Hier sind sie versammelt, die Meister der spitzen Zunge, die Helden hintersinnigen Humors, die Sänger spöttischer Verse und bissiger Satire: Ringelnatz juchzt vor Morgenwonne und Morgenstern führt den Wer- (oder war es der Was-?)wolf vor. Kurt Tucholsky erweist sich als unbestechlicher Beobachter des Menschlichen und Allzumenschlichen und Mark Twain kämpft mit der deutschen Sprache. Hören Sie 25 Geschichten und Gedichte, die Sie vergnüglich schmunzeln oder Tränen lachen lassen.
Enthält:
Victor Auburtin "Das himmlische Fräulein", Wilhelm Busch "Wirklich, er war unentbehrlich"/"Die Selbstkritik hat viel für sich", Umberto Eco "Müssen wir mit Bedauern ablehnen", Fred Endrikat "Gedanken beim steifen Grog", Jerome K. Jerome "Onkel Podger schlägt einen Nagel in die Wand", Gotthold Ephraim Lessing "Der über uns", Christian Morgenstern "Der Werwolf"/"Die Nähe", Alexander Moszkowski "Werdegang eines Künstlers"/"Ein Abendbrot mit Hindernissen", Erich Mühsam "Neues Leben", Joachim Ringelnatz "Morgenwonne", Roda Roda "Leitfaden für Reiche", Friedrich Rückert "Grammatische Deutschheit", Julius Schmidt "Eskimojade", Ludwig Thoma "Der Postsekretär im Himmel", Johannes Trojan "Das Trimethylammoniumoxidhydrat", Kurt Tucholsky "Der Buchstabe G"/"Ein Ehepaar erzählt einen Witz"/"Die arme Frau", Mark Twain "Die Schrecken der deutschen Sprache" (Ausschnitt), Karl Valentin "Der Liebesbrief", Jan Weiler "Tee-Nager"
(2 CDs, Laufzeit: 2h 28)

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