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John Burnside

So etwas wie Glück

Geschichten über die Liebe

(2)
eBook epub
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Die ganze Verletzlichkeit des Lebens in nur einem Moment​

Was macht eine gute Beziehung aus? Was ist Liebe – und was nicht? John Burnsides Geschichten tauchen in das Leben von Männern und Frauen ein, die – in einer Ehe gefangen, gebeutelt von falschen Erwartungen, dem Alkohol verfallen – alles andere als ideale Paare verkörpern. Untreu, einsam, krank, begegnet man seinen Heldinnen und Helden bevorzugt nachts auf leeren Straßen. Von so etwas wie Glück können sie nur träumen, ihre Gefühle bleiben meist sprachlos. Und doch könnten sie unsere Nachbarn sein.

Burnside ist einer der besten Gegenwartslyriker und zugleich bemerkenswerter Essayist und Romancier. Mit dem vorliegenden Band lässt er sich nun erstmals in deutscher Sprache auch als Autor von Kurzgeschichten kennenlernen. Jede der zwölf Erzählungen der von ihm eigens zusammengestellten Auswahl zeigt die ganze Verletzlichkeit eines Lebens in nur einem Moment – und besitzt dennoch das Gewicht und die Dichte eines großen Romans.

»Ein schottischer Raymond Carver.« Independent

»Auch wenn sie (die Menschen) ihren Gefühlen sprachlos und ohnmächtig ausgeliefert sind, Burnside gibt ihrer Verletzlichkeit Ausdruck und poetische Kraft.«


Aus dem Englischen von Bernhard Robben
Originaltitel: The Future of Snow
eBook epub (epub), ca. 256 Seiten (Printausgabe)
ISBN: 978-3-641-29594-3
Erschienen am  05. October 2022
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Über menschliche Beziehungen in all ihren Facetten

Von: Lesereien

11.04.2023

Man könnte denken, wenn man den Untertitel von John Burnsides Erzählband liest, es würden einen Geschichten über romantische Liebesbeziehung erwarten, aber das wäre zu eng gedacht. Denn es ist vielmehr das Zwischenmenschliche im Allgemeinen als die romantische Liebe im Besonderen, die Burnside interessiert. So geht es beispielsweise darum, wie Liebe langsam in die Entfremdung abrutscht, wie aus Zuneigung Distanz wird oder wie Einsame in der Nähe zu anderen nach Erfüllung und Glück suchen. Burnside lässt ein heterogenes Ensemble an Figuren auftreten, die in unterschiedlichen Welten leben. Da ist der Junge, der sich zur Besitzerin des Eissalons hingezogen fühlt oder die Ehefrau, die am Ende eines jeden Studienjahres einem Studenten Blumen schenkt und damit ein Stück Leidenschaft und Aufregung in ihr graues Leben zu holen versucht. Da sind die grauen Ehen, die zerbrechenden Freundschaften oder die zum Scheitern verurteilten Liebschaften. Wie das mit den meisten Erzählbänden so ist, begeistert auch in "So etwas wie Glück" nicht jede Geschichte. Einige wenige bleiben vergleichsweise blass. Doch wodurch sich der Erzählband hervorhebt, ist das stimmige Gesamtbild. Als Lesender taucht man in einen Mikrokosmos ein, in dem bekannte Figuren wieder auftauchen, in dem Themen wie Einsamkeit, Fremdheit und die Suche nach Liebe ein Geflecht ergeben, aus dem heraus sich jede Geschichte auf ganz unterschiedliche Art und Weise entwickelt. Faszinierend ist dabei, wie es Burnside gelingt, eine Vielzahl an Tönen anzuschlagen und seine Figuren auf authentische Weise sprechen zu lassen. "So etwas wie Glück" ist ein guter Erzählband für den Nachttisch, in dem man zwischendurch schmökern kann, bei dem man auch dann, wenn mal eine Geschichte nicht vollständig überzeugt, sicher sein kann, dass die nächste wieder besser wird!

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Le bonheur est une fleur qu‘il ne faut pas cueillir

Von: buecherundschokolade

07.04.2023

Mein erstes Buch von John Burnside war das Haus der Stummen. Eines der düstersten Bücher, die ich je gelesen habe. Und gleichzeitig richtig gute Literatur. Dementsprechend gespannt war ich auf John Burnsides Erzählungen, von denen der vorliegende Band So etwas wie Glück (Geschichten über die Liebe) - erstmals in deutscher Übersetzung (von Bernhard Robben) - zwölf enthält. Und auch in diesen - teilweise sehr ruhig und unaufdringlich daherkommenden Geschichten - ist manchmal schon ein düsteres Korn enthalten, das darauf wartet zu wachsen und schließlich aufzublühen - schwarz zu wuchern. Viele der Erzählungen kreisen z.B. um unglückliche Beziehungen. Der sterbenskranke Mann und seine sprachlose Frau. Der verschwundene Nachbar, der kurz zurückkehrt. Die unglückliche Ehefrau, die im Glöcknerkurs vom Ehebruch träumt. Man kann bei vielen der Erzählungen kaum den Inhalt zusammenfassen, ohne zu viel vorwegzunehmen. Als besonders verstörend (und am düstersten) empfand ich die vorletzte Geschichte „Roccolo“, die als einzige nicht in Burnsides Heimat Schottland, sondern in Italien spielt. Liebe sucht man in diesem Buch übrigens wie Glück ziemlich vergebens, wie ich finde. Eher Einsamkeit, Vereinzelung, häusliche Gewalt, Missbrauch, Menschen im Schatten oder Schattengestalten. Vielleicht ist auch die Absenz des Glücks ein Grund für die Titelwahl. Liebe findet man hier eher in ihrer enttäuschten, gescheiterten, verhinderten, unerreichbaren, vielleicht bei manchen auch kranken, Form. Aber manchmal, in manchen Erzählungen gibt es kleine Funken, an unerwarteten Stellen, sieht man vielleicht Glück aufschimmern. Schwer zu sagen. Wer Lust auf abwechslungsreiche, gut geschriebene Erzählungen hat, die einen packen und teilweise auch verfolgen, sollte unbedingt zu So etwas wie Glück greifen.

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Vita

John Burnside, geboren 1955 in Schottland, ist einer der profiliertesten Autoren der europäischen Gegenwartsliteratur. Der Lyriker und Romancier wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Corine-Belletristikpreis des ZEIT-Verlags, dem Petrarca-Preis und dem Spycher-Literaturpreis. Mit »Lügen über meinen Vater« (2006), »Wie alle anderen« (2010), »Über Liebe und Magie – I put a spell on you« (2014) und »What light there is – Über die Schönheit des Moments« (2020) schrieb er mehrere Memoirs, die von Kritikern wie Lesern begeistert gefeiert wurden. Zuletzt erschien sein Erzählband »So etwas wie Glück: Geschichten über die Liebe«. 2023 wurde er mit dem renommierten David Cohen Prize für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Zum Autor

Bernhard Robben

Bernhard Robben, geboren 1955, ist seit 1992 als Übersetzer tätig. Er übertrug und überträgt u.a. die Werke von Ian McEwan, John Burnside, John Williams und Salman Rushdie ins Deutsche. 2003 wurde er mit dem Straelener Übersetzerpreis der Stiftung Kunst und Kultur des Landes NRW ausgezeichnet, 2013 mit dem Ledig-Rowohlt-Preis für sein Lebenswerk geehrt. Er lebt in Brunne, Brandenburg.

Zum Übersetzer

Links

Pressestimmen

»Zwischen Gewalt und Glück, Liebe und Lieblosigkeit bewegen sich die Erzählungen und bieten magische Momente der Gegenwärtigkeit.«

Deutschlandfunk Kultur "Lesart", Wolfgang Schneider (12. October 2022)

»Einer jener seltenen Schriftsteller, die über ein gleichermaßen genaues Gespür fürs Dichten wie fürs Erzählen verfügen. ... Hohe Spannung, die sich einer nahezu makellosen narrative Technik verdankt.«

»John Burnside verleiht den Protagonistinnen seiner Geschichten unaufgeregte, sanfte Stimmen, die die Leserin wie schwebend durch die Zeilen tragen. In ihrem Erzählen pulsiert etwas Größeres als die flüchtigen Momente romantischer Liebe, die so schnell vergehen. Traurig, aber nicht trostlos. Es ist die Liebe zum Leben und den Rätseln des Daseins, die sie antreibt. Und es ist ein Glück, davon zu lesen.«

»Burnside durchleuchtet in diesen düsteren Geschichten mit Leichtigkeit die Untiefen des menschlichen Bewusstseins. Seine Figuren sind glaubwürdig bis ins Detail.«

Ruhr Nachrichten, Andreas Schröter (03. November 2022)

»Herzlich Willkommen im Universum von John Burnside!«

»Ernüchternd, aber gesättigt von Lebenserfahrungen. Sprachmächtig und authentisch. Ein großer Erzähler.«

Schwäbische Zeitung, Welf Grombacher (27. December 2022)

»Auf der Höhe seiner Kunst schafft er dichte, farbige Gewebe, die man mit Bedacht anschauen sollte«

Welt am Sonntag, Gisela Trahms (02. October 2022)

»In John Burnsides Erzählband sind die Geschichten über die Liebe von Tragik umzingelt.«

Kölnische Rundschau, Hartmut Wilmes (29. December 2022)

»Was ist Glück? Wer weiß das schon. Wir jedenfalls wollen mehr davon. Mehr von diesen uns trotz allem lesbaren Leid glücklich machenden Geschichten über so etwas wie Glück.«

»Ein Buch, in dem sich so manche Leserin und so mancher Leser wiederfindet.«

Neue Welt (12. October 2022)

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