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Annette Mingels

Dieses entsetzliche Glück

Roman

Taschenbuch
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Über unsere Neigung, einander misszuverstehen, und das schwierig-schöne Miteinander, das Leben heißt

Hollyhock, eine Kleinstadt irgendwo in Virginia, ist die Heimat von fünfzehn Menschen, deren Leben miteinander verbunden sind: Robert und Amy, die vereinbart haben, dass sie beide mit anderen schlafen dürfen, was Robert gar nicht will. Aiko, die glücklich sein könnte mit Alex, denn er strahlt eine Zuversicht aus, die sie von ihrem Bruder Kenji kennt. Doch das Glück will sich nicht einstellen. Dan, dessen Ehe in die Brüche ging und der ahnt, dass auch die seiner Schwester Amy auf der Kippe steht ... Mit großer Wärme und heiterer Melancholie erzählt Annette Mingels von Menschen auf der Durchreise in ihrem eigenen Leben. »Das Buch ist psychologisch ganz fein gestrickt. (…) Sehr unterhaltend zu lesen.« Elke Heidenreich, WDR

  • Über unsere Neigung, einander misszuverstehen, und das schwierig-schöne Miteinander, das Leben heißt

  • Für Leserinnen und Leser von Alice Munro, Elizabeth Strout und Peter Stamm

  • »Annette Mingels ist eine Meisterin des Episodenromans. ›Dieses entsetzliche Glück‹ erzählt von der Melancholie der Mittelklasse und ist ihr bestes Buch.« Ursula März, DIE ZEIT

»Annette Mingels ist eine Meisterin des Episodenromans. ›Dieses entsetzliche Glück‹ erzählt von der Melancholie der Mittelklasse und ist ihr bestes Buch.«

DIE ZEIT, Ursula März (10. December 2020)

ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Originalverlag: Penguin Verlag, München 2020
Taschenbuch, Broschur, 352 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-328-10714-9
Erschienen am  08. March 2022
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Wen im Laufe des Lebens das Glück verloren geht

Von: claudi-1963 aus Schwaben

25.05.2021

„Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen, Unglück oft durch Vernachlässigung kleiner Dinge.“ (Wilhelm Busch) In Hollyhock einer Kleinstadt in Virginia, treffen wir auf einige Einwohner. Von den 15 Personen erleben wir einen Ausschnitt ihres Lebens. Einige sind miteinander verbunden durch Familie, Ehe oder Freundschaft. Da gibt es Robert und Amy, in deren Ehe es kriselt, deshalb beschließen sie, eine offene Beziehung zu führen. Doch Robert scheint nicht glücklich zu sein und sie übersehen, dass sie sich doch noch brauchen. Ebenso scheint bei Nomi und Saul die Ehe zu Ende zu sein. Nomi sehnt sich nach Japan zurück, besonders weil sie denkt, das ihren Eltern sie brauchen. Doch kann man nach so vielen Jahren wieder in die Heimat zurückkehren? Kenji hat sein Buch geschrieben, doch er zweifelt an seinem Erfolg und sieht gar nicht das andere zu ihm aufschauen. Seine Schwester Aiko scheint die strebsame, glückliche Studentin zu sein, doch im Grunde hat auch sie ihre Last zu tragen. Flynn ist todkrank, er hat Angst vor den Schmerzen und dem Sterben und möchte sich deshalb das Leben nehmen. Seine einsame Großmutter Claire hängt sehr an ihm, weshalb sie ihn diesen Schritt nicht alleine gehen lässt. Basil dagegen trägt ein Geheimnis mit sich, von dem niemand etwas ahnt. Meine Meinung: Bei 15 Kurzgeschichten, in denen unterschiedlich teils wiederkehrende Charaktere eine Rolle spielen, deren Glück irgendwie abhandengekommen ist. Alle scheinen sie Sehnsüchte zu haben oder auf der Suche nach dem Glück zu sein. Sei es die Ehen, die zerrissen wird, weil sie sich nichts mehr zu sagen haben oder weil die Liebe im Laufe der Zeit erkaltet oder erloschen ist. Doch ist es wirklich so, dass die Liebe erloschen ist? Oft sehe ich bei diesen Geschichten, dass zu wenig geredet wird miteinander, sondern stattdessen handeln sie gleich. Für Familie, Partnerschaft oder Freundschaft braucht man Zeit und auch dies spiegelt sich in Annette Mingels Geschichten wider. Jedoch ist dieses Buch mit sehr viel Melancholie und Traurigkeit gespickt, sodass es für mich nicht einfach ist am Lesen dranzubleiben.Mitunter empfinde ich die Geschichten fast ein wenig zu platt und ermüdend. Bei den meisten fehlte mir der richtige Anfang und besonders, dass verständliche Ende, den sie lässt, dieses offen. Natürlich regt sie dadurch meine Fantasie an, doch ich hätte ab und zu schon gerne gewusst, wie es nun mit dem Paar oder der Person weitergeht. Zwar tauchen manche Charaktere in einer anderen Geschichte auf, weil es der Partner oder die Geschwister sind, doch leider konnte selbst dies mich nicht wirklich befriedigen. Ebenfalls die Charaktere, die mir oft zu oberflächlich waren, dadurch das ich als Leser immer nur einen kleinen Lebensausschnitt mitbekam. So habe ich mitunter keine Ahnung, was die Autorin mir außer Traurigkeit, Unglück und Unzufriedenheit vermitteln wollte in diesem Buch. Natürlich spüre ich ihr gutes Einfühlungsvermögen, sie zeigt auch ab und zu Emotionen, doch so das es mich berührt würde, war es leider nicht. Lediglich eine Geschichte, bei dem es darum geht, dass eine Großmutter mit dem Enkel Selbstmord begehen möchte, konnte mich etwas berühren. Ich glaube, dass die Autorin mit der Vielzahl an Charakteren den Leser überfordert und das mehr Tiefgang der Geschichte gutgetan hätte. Mich jedenfalls hat die Mehrzahl nicht berührt, geschweige den zu Tränen rühren können. Für mich hat die Autorin hier nicht ihr ganzes Potenzial ausgespielt. Es waren eben Geschichten, wie sie tagtäglich immer und überall passieren können. Falls die Autorin dies so bezweckt hat, dann habe ich es entweder nicht ganz verstanden oder sie hat es mir einfach nicht klar genug vermitteln können. Bei mir jedenfalls blieb am Ende wenig hängen, dagegen viele Fragen offen, sodass ich nicht befriedigt war. Deshalb kann leider ich nur 2 1/2 von 5 Sternen für dieses Buch geben.

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Easy Read mit starken Themen

Von: luchsbooks

08.02.2021

Die Sammlung von lose zusammenhängenden Erzählungen über die Einwohner der amerikanischen Kleinstadt Hollyhock hat mich echt gut unterhalten. Sie hat mich sofort an Joey Goebbels ‚Irgendwann wird es gut‘ erinnert, denn sie folgt dem selben Prinzip: Irgendwie hängen hier alle und alles zusammen. Immer mehr taucht man ein in diese Gemeinschaft, die sich ihrer vielen Verbindungen allzu oft gar nicht bewusst ist - aber nur zusammengenommen ergeben die einzelnen Geschichten und Schicksale etwas Ganzes. Nach und nach lernen wir die Charaktere kennen - mal nur kurz und aus der Perspektive eines anderen, dann ganz nah und konzentriert. Jede der 14 Personen ist in das Leben einer anderen verstrickt, hat jedoch vor allem auch mit sich selbst und den ganz eigenen Herausforderungen zu kämpfen. Trennung, Krankheit, Einsamkeit und Freundschaft sind die zentralen Themen, mit denen sich wohl auch jede LeserIn mal mehr, mal weniger stark identifizieren kann. Trotz der nur kurzen Einblicke, die wir in das Leben der einzelnen Figuren erhalten, wirken diese schnell vertraut, sind sehr plastisch gezeichnet und wachsen einem irgendwie ans Herz - ich glaube, ich würde zu beinahe jedem der vorgestellten Charaktere auch einen Fortsetzungsroman lesen und habe mich nach Beenden des Buches sogar dabei ertappt, wie ich mir so meine eigenen Geschichten zu manchen Randfiguren ausgedacht habe. Wenn ich etwas kritisieren würde, dann nur, dass durch die kurzen Ausschnitte viele große Themen nur angekratzt werden - andererseits eröffnet das der LeserIn auch einfach die Möglichkeit, vieles selbst weiterzudenken und interpretieren zu können, was ich durchaus auch legitim finde. Also alles in allem ein entspannter easy read, dem es aber auch nicht an Tiefgang fehlt.

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Vita

Annette Mingels, geboren 1971, studierte Germanistik und promovierte über Dürrenmatt und Kierkegaard. Danach arbeitete sie als Dozentin und Journalistin. 2003 veröffentlichte sie ihren ersten Roman, dem fünf weitere und ein Erzählband folgten. Für ihren Roman »Was alles war« erhielt sie 2017 den Buchpreis Familienroman der Stiftung Ravensburger Verlag. Annette Mingels lebt, nach einigen Jahren in San Francisco, mit ihrer Familie bei Berlin.

Zur Autorin

Pressestimmen

»Mingels Porträts von Familien, Ehen, Lebensentwürfen und gescheiterten Träumen sind in ihrer Grundstimmung melancholisch, in ihrer Psychologie aber genau.«

SWR Bestenliste, Platz 4 im November 2020 - aus der Begründung der Jury (28. October 2020)

»Ein literarischer Reigen, in dem Menschen und Geschichten ineinander verwoben werden und Schicksale sich zum heiter-traurigen Roman fügen.«

Deutschlandfunk Kultur "Buchkritik", Manuela Reichart (10. September 2020)

»Ein Buch der kunstvollen Aussparungen, die exakt dessen reiches poetisches Kapital bilden.«

Darmstädter Jury »Buch des Monats e.V.« Oktober 2020 (01. October 2020)

»Der neue Roman von Annette Mingels, widmet sich mit virtuoser Leichtigkeit dem schwersten aller Themen: der Unmöglichkeit von Nähe.«

Bayerischer Rundfunk, B5 »Neues vom Buchmarkt« (21. October 2020)

»Mingels Freude, Geschichten zu erzählen, wird durch ihren einfühlsamen Blick auf das Innenleben ihrer Protagonist*innen spürbar.«

Kulturnews, Carsten Schrader (25. August 2020)

»So dicht und stark sind die Kapitel ihres neuen Romans, dass sie wie eigenständige Erzählungen strahlen.«

Rainer Moritz, Literaturhaus Hamburg (07. October 2020)

»Es liegen in dieser Lakonie Leben vor einem aufgefächert, in denen es ums Ganze geht.«

Susanne Lenz: Berliner Zeitung (27.9.2020) (15. December 2021)

»Annette Mingels webt gekonnt einen Roman in einzelnen Erzählsträngen, verknüpft Personen und Geschichten, springt auch mal in den Zeiten und macht am Ende einen perfekten Knopf an diesen Teppich. (…) Für mich eine literarische Entdeckung.«

Samy Wiltschek: jastramkultur.blog (15. December 2021)

»›Dieses entsetzliche Glück‹ ist ein meisterhafter Figurenreigen, der einen zeitlosen Blick auf amerikanisches Kleinstadtleben wirft.«

Maike Schiller: Hamburger Abendblatt (13.01.2021) (15. December 2021)

»Annette Mingels ist bekannt für genaue Beobachtungen und präzises Schreiben. In ihrem neuen Roman Dieses entsetzliche Glück hat sie ihr Können noch weiterentwickelt (…). Das Faszinierende an diesem Roman ist, dass es Annette Mingels gelingt, die gleichen Geschichten aus verschiedenen Perspektiven zu erzählen und so ein Ganzes entstehen zu lassen.«

Liliane Studer: Literaturkritik.de (15. December 2021)

»Mingels Freude, Geschichten zu erzählen, wird durch ihren einfühlsamen Blick auf das Innenleben ihrer Protagonist*innen spürbar. Sie lässt eine Nähe zu den Figuren zu, die betroffen macht, und verdeutlicht zugleich, wie weit sie sich durch das Schweigen voneinander entfernen.«

Carsten Schrader: Kulturnews (25.8.2020) (15. December 2021)

»Ihnen allen ist das Leben nicht gelungen, sie sind in die Fallen getappt, die ihnen die eigenen Unzulänglichkeiten oder schlicht und einfach die Umstände gestellt haben - und nun versuchen sie sich herauszuwinden, der Freiheit, dem Glück vergangener Tage entgegen. Und wir Leser schauen ihnen dabei gebannt zu. (…) eine eigene, eine sehr moderne Stimme.«

Peer Teuwsen: NZZ am Sonntag (25.10.2020) (15. December 2021)

»Das vermeintliche Kleinstadtidyll von Hollyhock ist brüchig. Denn Familienbande können reißen und Freundschaften zerbrechen. Annette Mingels erzählt überzeugend von der Sehnsucht nach Dauer und der Unsicherheit eines jeden Lebens.«

Holger Heimann: WDR3, Mosaik (11.11.2020) (15. December 2021)

»Ein wunderbares Geflecht von Schicksalen und von Verwicklungen und ein Bild von den USA, das sich doch sehr unterscheidet von dem, was uns im Moment aus den Nachrichten so rübergebracht wird.«

Martin Ebel im "Literaturclub", SRF Kultur (01.09.2020) (15. December 2021)

»Annette Mingels ›zeichnet ihre Figuren realistisch, psychologisch, lakonisch, in einem leichten, melancholischen Ton, sie bespielt virtuos das Genre der Short Story.‹«

Jürgen Kanold: Südwestpresse (14.11.2020) (15. December 2021)

»Ein außergewöhnliches Buch, das Lust auf mehr von Mingels’ Geschichten macht.«

Franziska Altepost: BuchMarkt, September 2020 (15. December 2021)

»Das Buch ist psychologisch ganz fein gestrickt. (…) Sehr unterhaltend zu lesen.«

WDR 4 Bücher, Elke Heidenreich (15. November 2020)

Weitere Bücher der Autorin