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Salman Rushdie

Golden House

(3)
Hardcover
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Salman Rushdie erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2023 »für seine Unbeugsamkeit, seine Lebensbejahung und dafür, dass er mit seiner Erzählfreude die Welt bereichert.« (Aus der Begründung der Jury)

Nero Golden kommt aus einem Land, dessen Namen er nie wieder hören wollte, seit er mit seinen drei erwachsenen Söhnen vor ein paar Jahren nach New York gezogen ist und sich eine junge Russin zur Frau genommen hat. Der junge Filmemacher René wohnt im Nachbarhaus und ist fasziniert von der Familie, die ihm besten Stoff für ein Drehbuch liefert: Aufstieg und Fall eines skrupellos ehrgeizigen, narzisstischen und mediengewandten Schurken, der Make-up trägt und sich die Haare färbt. René wird Zeuge und in einer folgenschweren Episode sogar Teilhaber des dekadenten Treibens im Golden House, dessen Besitzer nicht nur den Vornamen mit Kaiser Nero teilt ...

Salman Rushdie erfasst den irritierenden Zeitgeist und zeichnet mit größter Erzählkunst ein treffendes Bild unserer heutigen Welt. Dieser Roman beweist aufs Neue, dass er einer der besten Geschichtenerzähler unserer Tage ist.

»›Golden House‹ ist ein Roman über die großen Fragen des Menschseins, über Liebe, Hass und Tod, Zweifel und Verzweiflung. Salman Rushdie verteidigt die Menschlichkeit und ihre Schwächen gegen die Kräfte der Finsternis. Ein zeitloser Roman über die Zeit, in der wir leben.«

Johannes Hano im ZDF »heute-journal« (02. September 2017)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Sabine Herting
Originaltitel: The Golden House
Originalverlag: Random House, New York 2017
Hardcover mit Schutzumschlag, 512 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-570-10333-3
Erschienen am  05. September 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Sulman Rushdie "Golden House"

Von: Dr. R. Klawik aus Bad Malente

14.02.2018

Ich habe mich von der ersten bis zur letzten Seite des Romans "Golden House" von Salman Rushdie hindurchgequält, immer in der Hoffnung, endlich mal etwas zu verstehen. Ich gebe auch zu, mehrere Seiten übersprungen oder quergelesen zu haben, ohne das Gefühl zu bekommen, Wesentliches versäumt zu haben. Sollte der Roman eine Darstellung einer bestimmten amerikanischen Gesellschaftsschicht sein, hat er meines Erachtens nicht viel Neues erbracht. Der Autor verliert sich in schriftstellerischen Überdrehungen, so dass sich mir als Leser oft die Frage stellte, was will mir der "Dichter" damit sagen? Ich kann nicht verstehen, warum Kritiker nach der Lektüre des Romans in Ekstase verfallen, indem sie ihn als einen „großen Wurf“ des Autors preisen. Aber vielleicht fehlt mir das nötige literarische Kunstverständnis!

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Ein langweiliger Roman

Von: Dr. R. Klawik aus Malente

13.02.2018

Ich habe mich von der ersten bis zur letzten Seite des Buches durchgequält und gebe auch zu, immer wieder einmal mehrere Seiten überflogen oder ungelesen überblättert zu haben, ohne das Gefühl zu bekommen, Wesentliches versäumt zu haben. Als Leser fragte ich mich oft, was will mir der Autor mit dieser oder jener Ansammlung von Wörtern sagen? Auch übertreibt meiner Meinung nach der Autor mit literarischen Kunstkniffen. Vielleicht fehlt mir das Insiderwissen, aber wenn der Roman einen Einblick in die amerikanische Gesellschaft geben will, hat er in diesem Sinn nichts Neues erbracht. Ich kann nicht verstehen, warum Leser nach der Lektüre des Buches in ekstatische Verzückung ausbrechen! Aber vielleicht fehlt mir das nötige literarische Kunstverständnis!

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Vita

Salman Rushdie, 1947 in Bombay geboren, ging mit vierzehn Jahren nach England und studierte später in Cambridge Geschichte. Mit seinem Roman »Mitternachtskinder«, für den er den Booker Prize erhielt, wurde er weltberühmt. 1996 wurde ihm der Aristeion-Literaturpreis der EU für sein Gesamtwerk zuerkannt. 2007 schlug ihn Königin Elizabeth II. zum Ritter. 2022 ernannte ihn das deutsche PEN-Zentrum zum Ehrenmitglied. 2023 wurde er mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet.

Zum Autor

Sabine Herting

Sabine Herting, geboren in Essen, Studium in Lausanne und Bonn, lebt in München. Sie hat u.a. übersetzt Jamaica Kincaid, Keith Donohue, Elizabeth Fremantle, Kazuo Ishiguro, Olivier Rolin und François-Henri Désérable.

Zur Übersetzerin

Pressestimmen

»Eine Landkarte für unsere Gegenwart, das ist in meinen Augen der neue Roman von Salman Rushdie. Ein Buch, das unsere Wirklichkeit auf den Punkt bringt.«

Denis Scheck in ARD »druckfrisch« (03. September 2017)

»Woran liegt es nur, dass Salman Rushdies neuer Roman ›Golden House‹ wirkt, als wäre die Realität zur Fiktion geworden und die Fiktion zur Realität? Ein Roman über das Amerika der vergangenen zehn Jahre und – ungewöhnlich für Rushdie – ein Gesellschaftsroman.«

Der Spiegel (02. September 2017)

»Der bombastische Roman eines begnadeten und mit allen Wassern gewaschenen Erzählers. Wer sich nicht bis zur letzten Seite in seinen Bann schlagen lässt, muss gegen die Kunstgriffe der literarischen Verführung schon sehr gründlich gefeit sein.«

Die Zeit (05. October 2017)

»Rushdies neuer Roman ›Golden House‹ ist das erste große Werk über die noch junge Trump-Ära.«

Welt am Sonntag (03. September 2017)

»›Golden House‹ greift zahlreiche Motive auf wie Religion und Fanatismus, das Künstlersein, großstädtisches multikulturelles Leben, die Bürde eines historischen und kulturellen Erbes und der zum Scheitern verurteilte Versuch, ihm zu entkommen. Das alles wird in einem fast Wagner’schen Epos in die politische Gegenwart hineingeschrieben und ist dennoch in jedem Fall ein beeindruckendes und lesenswertes Stück Weltliteratur.«

Neues Deutschland (10. October 2017)

»Zeitgeschichte, überbordende Fantasie und die Frage nach Gut und Böse: Salman Rushdie schreibt in seinem neuen Buch über das Amerika zwischen Obama und Trump – und zieht dabei alle Register der Erzählkunst.«

Deutsche Welle (05. September 2017)

»Wer durch dieses ›Golden House‹ streift, ist auf der Höhe der Diskurse unserer Zeit. Rushdies Geschichte vom Untergang des Hauses Golden ist vollgesogen mit dem hochentzündlichen Stoff der Gegenwart. Ein Funke, und sie steht in Flammen, um ein Licht auf die Tragödie der laufenden Ereignisse zu werfen.«

Stuttgarter Zeitung (14. September 2017)

»Alles nur Kino? Wenn ja, unverschämt unterhaltsames: Ein ›Aufstieg-und-Fall-Epos‹ in Cinemascope, mit maßlosen Emotionen, wie in der antiken Tragödie. Und doch auch ein saftiger New-York-Roman voller Hysterie und Vitalität, wie es ihn seit Tom Wolfes ›Fegefeuer der Eitelkeiten‹ nicht mehr gegeben hat.«

Kölnische Rundschau (05. September 2017)

»Salman Rushdies grandioser Roman ›Golden House‹ spielt in der Zeit zwischen der Wahl von Barack Obama und der von Donald Trump. Seit den Mitternachtskindern hat er nicht mehr ein solches Feuerwerk gezündet wie jetzt in Golden House.«

Kölner Stadtanzeiger (05. September 2017)

»Man soll ›Golden House‹ wohl als Weckruf verstehen. Denn nicht erst am Ende wird offenbar: Nero Golden und seine Söhne, das sind doch wir!«

Der Tagesspiegel (05. September 2017)

»Ein hellsichtiges, heiteres Buch über das Böse in New York City.«

Berliner Zeitung (05. September 2017)

»Unterhaltsam und klug spiegelt Rushdie, der seit 2000 in New York lebt, unsere von Gier geprägte Zeit. Große Erzählkunst!«

Hörzu (08. September 2017)

»Eine riesige Liebeserklärung ans Kino – Rushdies neuer Roman gleicht tollem Breitbandkino.«

taz (09. September 2017)

»Die Welt ist wirr, dieser wundervolle Roman entschlüsselt vieles, denn ›wäre die Natur des Menschen nicht ein Mysterium, bräuchten wir keine Dichter‹. Großartig, wenn sie sich so zu Wort melden, wie in diesem Fall.«

Westdeutsche Allgemeine Zeitung (06. September 2017)

»Rushdie zeigt überbordend, was er kann – sarkastisch, seherisch und trotz aller Düsternis humorvoll.«

Oberösterreichische Nachrichten (11. November 2017)

»Salman Rushdies furioser neuer Roman ›Golden House‹ entschlüsselt eine wirre Welt.«

Aargauer Zeitung (06. September 2017)

»Die Welt ist wirr, dieser wundervolle Roman entschlüsselt vieles, denn ›wäre die Natur des Menschen nicht ein Mysterium, bräuchten wir keine Dichter.‹ Großartig, wenn sie sich so zu Wort melden, wie in diesem Fall.«

Sächsische Zeitung (04. September 2017)

»›Golden House‹ von Salman Rushdie ist ein großartiger Roman.«

Berner Zeitung (15. September 2017)

»Eine überbordende Geschichte, die mal Krimi, mal Einwandererroman, mal Familiengeschichte, mal US-Zeitgeschichte ist und dank der prächtigen, zum Teil unverschämt guten Prosa des Bestsellerautors Salman Rushdie einen Leserausch auslöst. Voll gepackt mit Anspielungen, Seitensträngen, witzigen Beobachtungen, Assoziationsketten und irren Figuren ist dieses bunte Buch ein dickes Kraftpaket.«

Literaturkurier (Newsletter für den dt. Buchhandel) (05. October 2017)

»Grandios, wie realistisch und märchenhaft, wie kühn und poetisch, aktuell und zeitlos Salman Rushdie in diesem funkelnden, geistreichen New York-Roman menschliches Verhalten beschreibt und Fragen von Identität und Moral verhandelt.«

BR2 Kultur (08. September 2017)

»Ein ziemliches Feuerwerk, sehr witzig, sehr anregend; Salman Rushdie charakterisiert eine aus den Fugen geratene Welt.«

WDR3 (06. September 2017)

»Rushdie rechnet ab mit einer Gegenwart, die weit schlimmer scheint, als man es sich ausdenken könnte. Dabei mästet er die Wirklichkeit mit Fiktion und unterfüttert jedes Hirngespinst mit Fakten.«

SWR2 (03. November 2017)

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