Sie haben sich erfolgreich zum "Mein Buchentdecker"-Bereich angemeldet, aber Ihre Anmeldung noch nicht bestätigt. Bitte beachten Sie, dass der E-Mail-Versand bis zu 10 Minuten in Anspruch nehmen kann. Trotzdem keine E-Mail von uns erhalten? Klicken Sie hier, um sich erneut eine E-Mail zusenden zu lassen.

Rezensionen zu
All That We Never Were (1)

Alice Kellen

Die Let-It-Be-Reihe (1)

(8)
(9)
(0)
(0)
(0)
€ 16,00 [D] inkl. MwSt. | € 16,50 [A] | CHF 22,50* (* empf. VK-Preis)

Zuallererst möchte ich auf die wunderschöne Covergestaltung eingehen, die mir bei dem Buch als erstes aufgefallen ist. Weiterhin passt sie durch das Farbspektrum gut zum Inhalt der Geschichte. Aber nicht nur äußerlich hat mir die Gestaltung gefallen, sondern auch der Schreibstil der Autorin konnte mich von sich überzeugen. Die Charaktere dieses Buches sind Leah und Axel. Leah ist emotional verwundet und in tiefer Trauer gefangen. Axel erscheint auf den ersten Blick als sorgloser Junggeselle. Das war eine interessante und vielversprechende Kombination, besonders, da sie und ihre Familien schon lange miteinander verbunden sind. Die Geschichte wird durch ihre wechselnden Perspektiven erzählt, dass hatte für mich den Vorteil, dass ich mich emotional sehr schnell mit den Charakteren verbinden konnte. Das hat mir beim Nachvollziehen der Entwicklung der Liebesbeziehung geholfen, denn es gibt einen Altersunterschied zwischen den beiden. Welchen ich aber gut Annehmen konnte, da ich durch die Perspektiven einen guten Einblick darin hatte, wie es dazu kommt. Ein oder zwei Szenen hätten für mein Empfinden ruhig etwas ausführlicher sein können, aber insgesamt war es schön, mitzuerleben, wie Axel versucht Leah aus ihrer Trauer um den Verlust ihrer Eltern hervor zu locken und obwohl es kein einfaches Thema ist, hat die Autorin es geschafft „leichtere“ Elemente unterzubringen. Damit hat sie die Gesamtstimmung aufgelockert und es wurde zu einer vielversprechenden Liebesgeschichte. Rückblickend habe ich beim lesen emotional einige Achterbahnfahrten erlebt und bin schon sehr gespannt, wie es im nächsten Teil weitergehen wird. Wertung: 4,5/5

Lesen Sie weiter

Leah Jones verliert in jungem Alter ihre Eltern bei einem Unfall. Von diesem Tag an ist sie nicht mehr das Mädchen, das sie einst war. Ihr Bruder Oliver muss beruflich wegziehen und so kommt es, dass sie bei Axel unterkommt, ihr Jugendschwarm und bester Freund von Oliver. Axel erträgt es nicht, sie so zu sehen, beschließt sie aus dem Loch der Trauer zu holen und dabei kommen die beiden sich näher. Aber ist diese Liebe beständig? Ich habe ein paar Seiten gebraucht, um in die Geschichte zu finden, da mehr aus Axels als aus Leahs Sicht erzählt wird, was mich sehr überrascht hat. Es war aber auch total erfrischend. Die Autorin legt in diesem Buch mehr Wert auf Gefühle, zwischen den Zeilen lesen und die Überwindung eines Traumas, weshalb ausführliche Beschreibungen, die man sonst so kennt, ein wenig in den Hintergrund rücken. Das macht die Geschichte aber nicht schlecht, sondern gefühlvoll und spannend! Ich musste die Seiten über mit beiden mitfühlen, denn beide haben ihr Päckchen zu tragen. Mir hat gut gefallen, dass Axel so einen freien Willen hatte und jeden Tag lebte. Auch hat er sich wirklich toll um Leah gekümmert und ich fand es super, dass er sie aus ihrem Schneckenhaus gelockt hat. Leah hatte ein Trauma und das hat man deutlich gespürt. Mit der Zeit findet sie zurück zu ihrem alten Ich. Ab und zu war sie mir ein bisschen zu kindlich, aber sie liebte aus vollem Herzen. Die Themen der Kunst, Malerei, Surfen und Australien als Setting waren super gewählt und haben einfach perfekt zu dem Buch gepasst. Wer auf Gefühle steht und kein Problem mit dem Age Gap Trope hat, sollte zu diesem Buch greifen. Die Liebesgeschichte der beiden ist schön und tragisch. Ich freue mich sehr auf Band 2.

Lesen Sie weiter

Zu Beginn wusste ich nicht so recht, was ich von dem Plot des Buches halten soll. Ich dachte, hierbei wird eine klassische Liebesgeschichte herauskommen, allerdings ist die Geschichte so viel mehr und zeigt viel mehr Facetten, als ich es vermutet hätte. Leah wirkt, als wäre sie ergraut und als wäre sie nur noch ein Schatten ihrer selbst. Nach und nach setzt sie sich mit dem Verlust ihrer Eltern auseinander und kommt allmählich ins Leben zurück. Als Protagonistin hat sie mir wirklich sehr gut gefallen, da sie für mich auch neben der Trauer die Stimmung einer Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen sehr authentisch dargestellt hat. Sie handelte oft unüberlegt und impulsiv, was sie aber noch echter wirken ließ. Außerdem lernt sie noch bei gefühlt jeder Interaktion dazu und entwickelt sich in jedem Kapitel weiter. Dadurch war es sehr spannend, ihre Reise zu verfolgen. Zu Axel, dem Protagonisten des Buches, konnte ich nicht so eine Verbindung aufbauen. Er wirkte oft wie in seiner eigenen Welt, was an sich nichts Schlimmes darstellt, nur machte es ihn auch irgendwo unglaublich egoistisch. Er verschwendet zunächst keinen Gedanken an die Menschen um ihn herum – auch nicht an seine Familie. Mit ihm wurde ich im gesamten Buch nicht warm und mein schlechtes Bauchgefühl ihm gegenüber blieb. Der Schreibstil insgesamt hat mir zunächst sehr gefallen. Die Kapitel sind relativ kurz, wodurch sich eine schnelle Dynamik beim Lesen aufbaut. Auch die verschiedenen Sichtweisen von Axel und Leah konnten mich überzeugen. Zum Ende des Buches hin hatte ich das Gefühl, dass man sich oft im Kreis gedreht hat und keine wirklich neuen Ereignisse beschrieben wurden. Dadurch kamen beim Lesen ein paar Längen auf, wobei ich mir dort die Leichtigkeit bzw. die Dynamik gewünscht hätte, die zu dem Stand der Geschichte gepasst hätte. Insgesamt haben mir die Themen des Buches sehr gut gefallen. Ich war zunächst skeptisch, ob die Thematik Trauer bzw. Verlust und der Umgang damit wirklich etwas für mich sind. Allerdings fand ich es sehr interessant und berührend, Leah bei ihrer Reise begleiten zu können. Ich bin gespannt auf den nächsten und letzten Teil dieser Dilogie. Übrigens bin ich durch dieses Buch jetzt auch ein kleiner Beatles-Hörer geworden :D

Lesen Sie weiter

All That We Never Were Band 1 von Alice Kellen Ein großartiger und unglaublich inhaltsreicher Dilogie Auftakt. Zum Inhalt selbst, verweise ich hier auf den aussagekräftigen Klappentext. In einem unglaublich angenehmen Schreibstil, der fabelhaft und geschmeidig zu lesen ist, durfte ich eine inhaltsreiche, ausführlich dargestellte Geschichte lesen, die mich verzaubert und mit Spannung unterhalten hat. Wunderbar paart sich hier Tiefe Spannung, Harmonie, Respekt und Liebe vereint zu einem erstklassigen Gesamtpaket. Die Protagonisten sind zwar vom Alter her zehn Jahre auseinander , doch mich hat das zu keiner Zeit gestört und macht die Geschichte nur noch stimmiger. Zudem mochte ich Leah und Axel sehr gerne, mein Leserherz haben sie im Sturm erobert. Ich war gleich zu Beginn des Lesens völlig tief versunken und konnte kaum die Augen aus der Geschichte lösen. Immer wieder erfuhr ich neues, in einer attraktiven Dynamik und mir war zu keiner einzigen Zeit langweilig. Im Gegenteil hier wird der Leser durch eingesetzte Wendungen in Atem gehalten und mitgerissen. Ich habe diesen Roman regelrecht inhaliert und war ebenso begeistert von den dargeboten Emotionen mit denen ich hier konfrontiert wurde. Ich freue mich riesig auf die Fortsetzung und bin gespannt wie es weitergeht.

Lesen Sie weiter

"All that we never were" ist der erste Band der zusammenhängenden Let-it-be-Reihe (Dilogie). Das Cover finde ich sehr schön gelungen und es spiegelt gut den Inhalt wider. Ich habe schnell in die Geschichte reingefunden und fand das Setting am Meer sehr gut. Die kurzen Kapitel ließen mich das Buch regelrecht verschlingen 😅 Ich habe sowohl Leah als auch Axel als Protagonisten sehr gerne gemocht und konnte mich gut in sie hineinversetzen. Die abwechselnde Erzählperspektive rundete das Ganze ab. Im Fokus stand das Thema Trauerbewältigung, welches authentisch rübergebracht wurde. Allerdings handelte Axel hier oft übergriffig, ein wenig Fingerspitzengefühl und Empathie hätten hier nicht geschadet 😉 Die Bindung zwischen Leah und ihrem Bruder Oliver, hat mich sehr berührt 🥹😍 Schön, dass sie nach dem schweren Verlust der Eltern so zusammenhalten. 🫶 Die Tropes "age gap" und "brother's best friend" wurden sehr gut dargestellt und machten die Geschichte spannend 🔥 Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten und die Thematik der Trauerbewältigung und die Leidenschaft zum Malen konnten glänzen. Leider hat mir aber teilweise die Tiefe im Bezug auf Emotionen gefehlt, so dass die Protagonisten dadurch recht blass erschienen. Auch wurden manche Szenen sehr oberflächlich beschrieben, was ich sehr schade fand. Trotzdem bin ich nach dem fiesen Cliffhanger sehr gespannt, wie es mit den beiden weitergeht. 🥰 Von mir gibt es eine Leseempfehlung 👍

Lesen Sie weiter

Tief berührende Romance zwischen Liebe und Verlust

Von: verycolourfulbookshelf

07.04.2024

Eine schöne und tragische age gap romance, die tiefgehende Themen behandelt 🤍 Leah ist nicht mehr dieselbe, nachdem sie beide Elternteile verloren hat. Als dann ihr Bruder beruflich weg muss, verbringt sie die Zeit bei Axel, den sie schon immer mochte. Gefühle und Chaos ist vorprogrammiert. Ich mochte die Story total gerne, Leah und Axel waren tolle, zerrissene Protas, die beide mit sich ringen und Dinge verarbeiten. Axel hilft ihr wieder einen Weg zu finden und so kommen sich beide näher. Der Schmerz und die Trauer sind so greifbar, der Schreibstil etwas poetisch und nahbar. Die Kapitel sind kurz und geben der Story fast schon szenenhaften und ausschnittartigen Charakter. Was mich allerdings gestört hat sind die Kosenamen, was vermutlich an der Übersetzung lag. Das Setting war total passend mit der Surfer- und Künstlerszene, fand ich mal was Neues ☺️ Ich freue mich in jedem Fall auf Band 2 und hoffe darauf, dass wir dann auch mehr über Axels Geschichte erfahren. Von mir gibt es eine Leseempfehlung!

Lesen Sie weiter

❝𝘉𝘪𝘴𝘩𝘦𝘳 𝘥𝘢𝘤𝘩𝘵𝘦 𝘪𝘤𝘩 𝘪𝘮𝘮𝘦𝘳, 𝘥𝘪𝘦 𝘓𝘪𝘦𝘣𝘦 𝘸ä𝘳𝘦 𝘸𝘪𝘦 𝘦𝘪𝘯 𝘚𝘵𝘳𝘦𝘪𝘤𝘩𝘩𝘰𝘭𝘻, 𝘥𝘢𝘴 𝘦𝘯𝘵𝘧𝘢𝘤𝘩𝘵 𝘸𝘪𝘳𝘥 𝘶𝘯𝘥 𝘮𝘪𝘵 𝘻𝘪𝘵𝘵𝘳𝘪𝘨𝘦𝘳 𝘍𝘭𝘢𝘮𝘮𝘦 𝘧𝘭𝘢𝘤𝘬𝘦𝘳𝘵. 𝘈𝘣𝘦𝘳 𝘯𝘦𝘪𝘯. 𝘋𝘪𝘦 𝘓𝘪𝘦𝘣𝘦 𝘪𝘴𝘵 𝘦𝘪𝘯 𝘴𝘢𝘯𝘧𝘵𝘦𝘳 𝘍𝘶𝘯𝘬𝘦𝘯𝘧𝘭𝘶𝘨, 𝘥𝘦𝘳 𝘥𝘦𝘮 𝘍𝘦𝘶𝘦𝘳𝘸𝘦𝘳𝘬 𝘷𝘰𝘳𝘢𝘯𝘨𝘦𝘩𝘵.❞ 𝐌𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠: All That We Never Were hat mich wirklich von Anfang an abgeholt. Ich fand den Aufbau richtig gut. Das Buch war in monatliche Abschnitte eingeteilt und noch dazu wurden zeitgleich die Jahreszeiten in Byron Bay den Monaten angepasst. Die Welt in New South Waltes - Byron Bay ist Farbenfroh, fröhlich und heiter. Leah fühlt sich da ein bisschen unpassend, denn ihr Leben ist seither nicht mehr so wie es war und jegliches Farbspiel ist für sie nur noch Grau in Grau. Gerade das kam beim Lesen gut zur Geltung und wurde durch den Schreibstil, sowie der Beschreibung gut unterstrichen. Es war interessant, Axel dabei zu verfolgen, wie er Leahs Welt wieder neue Farbe einhauchen wollte und sich dafür seine eigenen Prinzipien schaffte. Mir hat es gefallen, dass es hier eine leichte Slow Burn Geschichte war. Hier und da war es etwas zu langatmig, da viel es mir etwas schwer, mich auf die Handlung zu konzentrieren. 𝐌𝐞𝐢𝐧 𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭: Ein gelungener Roman für zwischendurch, der emotional, humorvoll und ernst ist. Es war als würde ich eine Miniserie schauen.

Lesen Sie weiter

✨ Klare Leseempfehlung ✨

Von: Zwischen.kaffee.und.buechern

05.04.2024

* Kann Spuren von Spoiler enthalten Auch ein Jahr nach dem tragischen Unfalltod ihrer Eltern ist Leah noch immer nicht aus dem Alptraum erwacht, der sich nun schon seit Monaten ihr Leben schimpft. Jegliche Farbe wurde ihr mit dem plötzlichen Ableben ihrer Eltern genommen. Leah kennt nur noch Schwarz. Bis ihr Bruder Oliver sie notgedrungen bei seinem besten Freund Axel unterbringt. Denn der ist wild entschlossen, Leah die Schönheit der Farben wieder zurückzubringen. Ich mochte die Geschichte ganz gerne. Gerade die ersten 150 Seiten hatten mich fest in ihrem Bann. Axel als "Mentor" für die junge Leah fand ich sehr spannend. Man hatte tatsächlich das Gefühl, er will sie wieder zurückbringen und ist an ihrem Wohl interessiert. Das hatte echtes Potenzial für eine tiefe Lovestory. Als es dann jedoch körperlich wurde, hatte ich manchmal den Eindruck, es ginge Axel nur darum mit Leah zu schlafen. Zwischen den Zeilen hat man schon noch gemerkt, dass er ihr irgendwie helfen will, aber ich fand die Beziehung mit einmal sehr physisch und Sex-betont. Der Sprung ging mir zu schnell. Wie eine Spontanheilung. Nichtsdestotrotz finde ich die Konstellation und den Altersunterschied interessant und werde daher definitiv Band II lesen.

Lesen Sie weiter

Wir stellen nicht sicher, dass Rezensent*innen, welche unsere Produkte auf dieser Website bewerten, unsere Produkte auch tatsächlich gekauft/gelesen haben.